Adorno

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"ADORNO, Theodor W: Archive of Letters to Alfred Sohn-Rethel. Ten full-page typed letters, amounting to eleven pages, dated between 1938 and 1970, most signed and with holograph corrections by Adorno, to economist Alfred Sohn-Rethel (see page 176 of Negative Dialektik and reference in letter of 23. Dez. 1966). An excellent, full correspondence, treating many philosophical, historical and personal matters. The first letter gives Sohn-Rethel some advice on people to see in New York -- as is well known, the principals of the School for Social Research were compelled to decamp to America during the rise of the Nazis. This eposode was in many ways formative for their history, and exile itself would become one of the most poignantly played themes in the later work of Adorno. Other letters discuss matters in East Germany and specifically and at some length the compromised situation of Ernst Bloch, resident there; one letter lists Adorno's publications, and other remarks on Walter Benjamin, who, says Adorno -- would be an established professor now if he hadn't lost his nerve (!, sic). A further letter discusses at some length the way to read Adorno's masterpiece, Negative Dialektik, as well as Adorno's philosophical differences with Benjamin and his reactions to a conversation Sohn-Rethel has remembered with Benjamin. A late letter discusses Adorno's outrage with the student protests that were rising at the time, including the disruption of his own lectures (note: Adorno would eventually die as a consequence, at least a partial consequence, of such an occurence). A superb archive of correspondence, touching many of the key biographical and philosophical issues in the study of the work of one of the most important and, more relevantly, most profound, philosophical thinkers of the Twentieth Century. All materials very good.

1938-1970

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Schurz, Robert: Ethik nach Adorno. Basel: Stroemfeld, Frankfurt am Main: Roter Stern, 1985. ISBN: 3878772386
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Der zu frühe Tod / Weiterschreiben / Lebendige Erfahrung / Zeit des Schreibens / Leichen und Texte Aufschub / Geist und Ungeist / Rechenschaftsbericht Endkonstruktionen / Die Transzendenz des Vergessenen / Was ist rührend? / Die Kategorie des Verdachts / Husserl und der Wahn / Die Wiederholung Vom traurig schönen Klang / Trauerarbeit / Adorno kontra Freud / Die Position der Melancholie Krankheitsbewußtsein / Liebe und Denken Der Ursprung der Soziologie / Entmündigung des Subjekts / Umstände der Systematisierung Positivismus / Eingrenzung des empirischen Verfahrens Kommunikation und qualitative Analyse / Verzeihung und Sublimation / Gute und schlechte Transparenz des Impulses / Schuld und Soziales / Sozialpsychologie Die Ideologie der Realität / Soziologie jenseits von Adorno / Metasoziologie und Langeweile / Der Eingriff ins Soziale / Theorie der Praxis / Das Sollen des soziologischen Gedankens / Kunst / Die bedrohte Philosophie / Demontage des ästhetischen Glücks / Rausch und falsche Immanenz Geschichte und Rücksicht auf Darstellbarkeit / Traum und Aufwachen / Das Schweigen der Sirenen Adorno und Beckett / Endspiel / Mimesis / Ironie Konvergenz und Symbiose / Auferstehung des Fleisches / Sublimierung und Metaphysik Versöhnungsprobleme / Ästhetische Theorie Schreiben über Musik / Nominalistisehe Anstrengungen Modelle von Objektivität / Musik und Glück / Von der Langeweile / Zeitprobleme / Das namhafte Nichtidentische und seine Geschichte / Reihentechnik Jazz / Polemik und Medium / Der Ort der Liebe Kritik / Strategische Vorbehalte / Hegels Anspruch Selbstschutz des Begriffs / Erfahrung und Immanenz Kritik und Maske / Kritik der Sprache / Heideggers Schuld / Versagte Ruhe / Nichts ist sicher / Auch nicht der Tod /Der philosophische Gedanke / Und seine Abdankung Kreditsysteme / Von der Leere zur Lehre / Der Philosoph und seine Libido / Dialektik / Negativität Metaphysik / Eine Position / Sprache bei Adorno Der vor-ethische Themenkreis / Natur / Leid / Eros Tod / Schein / Name / Versöhnung / Wieka / Wie man eine Ethik schreibt / Rede und Wissen / Kant / Logik und ein praktisches A Priori Aufgaben / Rekonstruktion der Rede / Das Altwerden des Lebendigen und das Wissen / Wie kan man keine Ethik schreiben? / Wissen, das sich loswerden will / Nochmals: Kant / Freiheit, Einheit und Wille / Neurose / Die theoretische Neurose Zerstreuung in der Gattung: Leben / Fremdes und Eigenes / Die Kommunikation des Unterschiedenen Minima und Maxima / Aufhebung der List Verzweiflung, die rettet / Ökologie / Rechenmaschine Psychoanalyse / Nach Adorno. ISBN 3878772386

366 S., broschiert.

[SW: Adorno, Theodor W. , Ethik , Adorno, Theodor W. , Ethik]

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Claussen, Detlev: Theodor W. Adorno: ein letztes Genie. Frankfurt am Main: S. Fischer, 2003. ISBN: 3100108132
Neuwertiges, sauberes und ungelesenes sehr gut erhaltenes Exemplar. - Theodor W. Adorno - eine herausragende Figur des kurzen 20. Jahrhunderts, einer der letzten Bürger, ein letztes Genie: Von der Kindheit noch im ausgehenden bürgerlichen Jahrhundert über die Schulzeit während des Ersten Weltkriegs, die intellektuelle Sozialisation in der Frankfurter, Wiener, Berliner und Londoner Zwischenkriegszeit, die Erfahrung des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs, das Exil in den USA des New Deal bis hin zur Rückkehr ins Deutschland der Adenauer-Ära und zum Studentenprotest - Adorno ist der individuelle Punkt, in dem das "Jahrhundert der Extreme" sich exemplarisch verdichtet. Detlev Claussen begreift Adorno als Künstler, dessen weitgefächerte - philosophische, soziologische, musikalische - Interessen als Einheit zu verstehen sind. - Maßlose Bewunderung spricht aus dieser Biografie des einstigen Adorno-Schülers Claussen, die, wie der Rezensent Andreas Bernard nicht ohne Unbehagen anmerkt, von "hagiografischen" Zügen nicht frei ist. Adorno war ein "Genie", wie Goethe, darunter macht Claussen es nicht. ISBN 3100108132

478, [12] S., gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag.

[SW: Adorno, Theodor W.]

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Müller-Doohm, Stefan: Adorno. Eine Biographie. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2003. ISBN: 3518583786
Umschlag nachträglich sauber mit transparenter Folie bezogen. - Eine Biographie über Adorno setzt sich dem Einwand aus, daß er selbst diese literarische Gattung alles andere als schätzte, vielmehr erhebliche Vorbehalte hatte, künstlerische oder philosophische Werke über das Leben des Autors oder der Autorin zu erschließen. Auch für seine Person brachte er die Hoffnung zum Ausdruck, daß man seinen Schriften den Vorrang gegenüber dem Akzidentiellen seiner Existenz geben würde. Adorno las zwar und verwendete Biographien, etwa über Richard Wagner. Aber er warnte unermüdlich davor, in Kompositionen oder literarischen Texten nach Erlebtem, nach subjektiven Absichten oder Regungen des Autors zu suchen. Gerade dies ist aber bei Adornos Schriften eine ständige Verführung. Denn seine Texte enthalten an vielen gar nicht so versteckten Stellen autobiographische Äußerungen wie Erinnerungen an glückliche Kindheitstage oder skurrile Namen von Ortschaften aus der Umgebung Frankfurts. Nicht solche subjektiven Reminiszenzen galten Adorno für die Erkenntnis als aufschlußreich, vielmehr ging es ihm um die Interdependenz zwischen dem objektiven Gehalt des Werks und seinem geschichtlichen Ort, d. h. um das, was er das Kraftfeld zwischen dem geschichtlichen Standort des Autorsubjekts, seinem Leben und dem Oeuvre genannt hat. Diese Maxime ist der Leitfaden meiner Biographie über Adorno, die vier Jahrzehnte nach seinem Tod und zum Zeitpunkt, an dem er hundert Jahre alt geworden wäre, abgeschlossen werden konnte. Im Laufe der sich über sechs Jahre erstreckenden Forschungsarbeit hing eingerahmt und gut sichtbar ein Adorno-Zitat über meinem Schreibtisch: "Noch die biographische Einzelperson ist eine soziale Kategorie. Sie bestimmt sich einzig innerhalb eines Lebenszusammenhangs mit anderen, der ihren Sozialcharakter bildet; erst in ihm hat ihr Leben unter gegebenen gesellschaftlichen Bedingungen Sinn." ISBN 3518583786

1032 S., Originalleinen mit Schutzumschlag.

[SW: Adorno, Theodor W.]

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