Adolph Freiherr Knigge

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Knigge, Adolph Freiherr: Adolph Freiherr Knigge. Text + Kritik, Heft 130. Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold. München: Edition Text und Kritik, 1996. ISBN: 3883775193
Tadellos, nahezu ohne Gebrauchsspuren. - Inhalt: Hugo Dittberner: Der gute Herr aus Bredenbeck -- Adolph Freiherr Knigge: Brief an Friedrich Nicolai, Hannover, 8. März 1788 -- Wolfgang Fenner: Knigges Brief an Friedrich Nicolai -- Helga Brandes: Für eine aufgeklärte Lesewelt. Knigges "Journal aus Urfstädt" -- Karl-Heinz Göttert: "Über den Umgang mit Menschen" -- W. Daniel Wilson: Vom internalisierten 'Despotismus' zur Mündigkeit. Knigge und die Selbstorganisation der aufgeklärten Intelligenz -- Jens Dirksen: Den Markt umgehen. Knigge als praktizierender Literaturtheoretiker -- Martin Rector: Über die Grenzen des Umgangs mit Menschen. Zu Adolph Freiherr Knigges Romanen -- Michael Rüppel: Knigge und das Theater -- Axel Fischer: "Cantores amant humores". Adolph Freiherr Knigge und die Tonkunst -- Wolfgang Fenner: "Bürgerfreund, Aufklärer, Völkerlehrer". Knigge in Deutschland von 1796 bis 1996 -- Cora Stephan: Knigges Aktualität -- Wolfgang Fenner: Vita Adolph Freiherr Knigge -- Wolfgang Fenner: Bibliographie. ISBN 3883775193 - , ISBN-13: 9783883775197

107 S. Originalbroschur.

[SW: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften, Sozialgeschichte]

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KNIGGE, Adolph Freiherr Rector, Martin (Hg.): Zwischen Weltklugheit und Moral. Der Aufklärer Adolph Freiherr Knigge. (Das Knigge-Archiv, Schriftenreihe z. Knigge-Forsch., 2). Göttingen: Wallstein Vlg. 1999.
Adolph Freiherr Knigge (1752-1796), der mehrere Jahre an deutschen Fürstenhöfen diente, bevor er versuchte, vom Schreiben zu leben, war nicht nur ein Menschenkenner und Freund aufgeklärter Geselligkeitskultur. Knigge galt ebenso als politischer Feuerkopf; er war ein streitbarer Gegner des Feudalabsolutismus und Anhänger der Französischen Revolution, ein führender Geheimbündler, Freimaurer und Illuminat, ein Ästhet, der in Musik und Theater dilettierte, und nicht zuletzt ein äußerst produktiver Schriftsteller in den bevorzugten Genres der Spätaufklärung. Er schrieb von Sterne und Wieland inspirierte autobiographische, politische und komische Romane, satirische und polemische Zeitschriften, moralphilosophische Predigten, Reisebeschreibungen, Rezensionen und Reflexionen über den Beruf des Schriftstellers. Der vorliegende Band wird dieser Vielseitigkeit des lediglich durch seine Benimm-Fibel populären Aufklärers gerecht. Aus dem Inhalt: Ernst- Otto Fehn: Zu Knigges "Predigten" Wolfgang Fenner: Hinweise zu Knigges Mitgliedschaft im Illuminatenorden Iring Fetscher: Hatte Knigge eine politische Philosophie? Manfred Grätz: Knigge als Pädagoge in Theorie und Praxis Karl-Heinz Göttert: Agathon und seine Brüder. Zu Knigges Romanen Michael Rüppel: Instrument der Aufklärung oder "notwendiges Übel"? Adolph Freiherr Knigge und das Theater

232 S., Reg. Gr 8°. Br.

[SW: Geschichte; Hannover; Knigge, Adolph; Literatur vor 1900; Spätaufklärung]

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Knigge, Adolph Freiherr von,
Adolph Freiherr von Knigge (1752-1796), Schriftsteller und Aufklärer. "Original-Vergleich" und Zessionsverträge über das Amt Arnstein. Frankfurt a. M. u. a., 1781 bis 1786. Zusammen 30 num. Bll. (davon 38¾ SS. beschrieben). Meist folio. In Kartoneinband mit hs. Deckeltitel. - Die vorliegenden Urkunden betreffen eine Erbrechtsangelegenheit des Freiherrn von Knigge, der in die ihm zustehenden Ansprüche auf Amt Arnstein an Charlotte Friederike Louise von Canitz und Dalwitz (geb. Haudring) überträgt. Amt Arnstein in der Grafschaft Mansfeld war seit Mitte des 17. Jahrhunderts im Besitz der Freiherrn von Knigge. 1724 hatte der polnische Obristwachtmeister Johann Sigismund Freiherr von Knigge das Erbe nach seinem verstorbenen Bruder Georg Friedrich angetreten; als Johann Sigismund - der schon frühzeitig einige Teil des Amtes verkauft hatte - verstarb, ging sein Erbe an den Großneffen Adolf Freiherr von Knigge über. Die Kladde enthält folgende Urkunden: I: Vertrag zwischen Adolf Frh. von Knigge und Charlotte von Canitz und Dalwitz, demzufolge Knigge sich verpflichtet, "allen an die Exedit-Maße meines wohlseligen Herrn Groß-Onkels [...] habenden Forderungen" zu entsagen, "sodann allem demjenigen, was mir, nach geendigtem oder aufgehobenem Concurse an denen vom ersagtem Herrn Major besessenen, in dem Amte Arnstein, Chursächsischen Antheils gelegenen und zugestandenen Gütern und Gerechtsamen zu[er]kannt, zum Vortheil der Frau Cammerherrin, Freyfrau von Canitz und Dalwitz [...] und deren Erben, und cediere derselben sothane Forderungen und Ansprüche hiemit völlig und gänzlich". Im Gegenzug verpflichtet sich die andere Partei zur Zahlung einer lebenslangen Leibrente an Knigge iHv 100 Dukaten zu je vier Raten a 25 Dukaten zu Ostern, Johannis, Michaelis und Weihnachten; nach dessen Tod gehen die Ansprüche in leicht abgeänderter Form an Knigges Tochter Philippina Auguste Amalia oder deren Erben über. Der vierseitige Vertrag besteht aus dem zweiseitigen, von Knigge eigenhändig verfaßten und unterzeichneten Vertragstext (dat. Frankfurt a. M., 7. August 1781; ein am unteren Rand befindliches Siegel ausgeschnitten) und einer am Tag darauf erfolgten notariellen Beglaubigung mit 4 Lacksiegeln und eigenhändigen Unterschriften des Notars, der Freifrau von Canitz und Dalwitz und deren Gatten Wilhelm sowie von deren Curator August Karl Alexander von Zanthier (1734-1815). Die vierte und letzte Seite des Vertrages trägt schließlich noch ein ganzseitiges Testat über die Rechtsgültigkeit des vorliegenden Schriftstücks (dat. Kassel, 15. September 1781). II: Nachgebunden sind 18 Bll. (davon 26 beschr. SS.) Kanzleiabschriften zu Knigges Vertrag, darunter eine dreiseitige "Confirmation", die "mit dem jezo gebräuchlichen Ober-Aufseher Amts-Innsiegel" versehen und von Christian Andreas von Burgsdorff, dem Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld, unterschrieben ist (dat. Eisleben, 9. Februar 1782). - III: Anschließend folgt ein mehrfach testierter (21. August, 26. September und 30. Oktober) Abtretungsvertrag, demzufolge Juliane Ernestine verw. von Althaus und geb. von Knigge und deren Curator Wilhelm Schenck sowie Charlotte Friederike Louise von Canitz und Dalwitz und deren Curator Zanthier sich verpflichten, ihre Ansprüche an die von Johann Sigismund von Knigge "hinterlaßenen Vermögen" an den Ehemann (von Charlotte) bzw. Schwiegersohn (von Juliane Ernestine) Wilhelm Frh. von Canitz und Dalwitz abzutreten, vornehmlich "die an Arnstein, Pfersdorff und dahin gehörigen Vorwerke, Friedrichsrode und Willerode" (S. 22; dat. Kassel, 23. Juli 1784, mit einem schwarzen und drei roten Lacksiegeln). IV: Hernach folgt eine von Juliane Ernestine verw. von Althaus und geb. von Knigge sowie von Charlotte von Canitz und Dalwitz unterfertigte Vollmacht (dat. Kassel, 25. Oktober 1784) sowie eine fünfseitige Kanzleiurkunde, dat. Eisleben, 5. Februar 1786 und unterschrieben von C. A. Burgsdorff.

Adolph Freiherr von Knigge (1752-1796), Schriftsteller und Aufklärer. "Original-Vergleich" und Zessionsverträge über das Amt Arnstein. Frankfurt a. M. u. a., 1781 bis 1786. Zusammen 30 num. Bll. (davon 38¾ SS. beschrieben). Meist folio. In Kartoneinband mit hs. Deckeltitel. - Die vorliegenden Urkunden betreffen eine Erbrechtsangelegenheit des Freiherrn von Knigge, der in die ihm zustehenden Ansprüche auf Amt Arnstein an Charlotte Friederike Louise von Canitz und Dalwitz (geb. Haudring) überträgt. Amt Arnstein in der Grafschaft Mansfeld war seit Mitte des 17. Jahrhunderts im Besitz der Freiherrn von Knigge. 1724 hatte der polnische Obristwachtmeister Johann Sigismund Freiherr von Knigge das Erbe nach seinem verstorbenen Bruder Georg Friedrich angetreten; als Johann Sigismund - der schon frühzeitig einige Teil des Amtes verkauft hatte - verstarb, ging sein Erbe an den Großneffen Adolf Freiherr von Knigge über. Die Kladde enthält folgende Urkunden: I: Vertrag zwischen Adolf Frh. von Knigge und Charlotte von Canitz und Dalwitz, demzufolge Knigge sich verpflichtet, "allen an die Exedit-Maße meines wohlseligen Herrn Groß-Onkels [...] habenden Forderungen" zu entsagen, "sodann allem demjenigen, was mir, nach geendigtem oder aufgehobenem Concurse an denen vom ersagtem Herrn Major besessenen, in dem Amte Arnstein, Chursächsischen Antheils gelegenen und zugestandenen Gütern und Gerechtsamen zu[er]kannt, zum Vortheil der Frau Cammerherrin, Freyfrau von Canitz und Dalwitz [...] und deren Erben, und cediere derselben sothane Forderungen und Ansprüche hiemit völlig und gänzlich". Im Gegenzug verpflichtet sich die andere Partei zur Zahlung einer lebenslangen Leibrente an Knigge iHv 100 Dukaten zu je vier Raten a 25 Dukaten zu Ostern, Johannis, Michaelis und Weihnachten; nach dessen Tod gehen die Ansprüche in leicht abgeänderter Form an Knigges Tochter Philippina Auguste Amalia oder deren Erben über. Der vierseitige Vertrag besteht aus dem zweiseitigen, von Knigge eigenhändig verfaßten und unterzeichneten Vertragstext (dat. Frankfurt a. M., 7. August 1781; ein am unteren Rand befindliches Siegel ausgeschnitten) und einer am Tag darauf erfolgten notariellen Beglaubigung mit 4 Lacksiegeln und eigenhändigen Unterschriften des Notars, der Freifrau von Canitz und Dalwitz und deren Gatten Wilhelm sowie von deren Curator August Karl Alexander von Zanthier (1734-1815). Die vierte und letzte Seite des Vertrages trägt schließlich noch ein ganzseitiges Testat über die Rechtsgültigkeit des vorliegenden Schriftstücks (dat. Kassel, 15. September 1781). II: Nachgebunden sind 18 Bll. (davon 26 beschr. SS.) Kanzleiabschriften zu Knigges Vertrag, darunter eine dreiseitige "Confirmation", die "mit dem jezo gebräuchlichen Ober-Aufseher Amts-Innsiegel" versehen und von Christian Andreas von Burgsdorff, dem Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld, unterschrieben ist (dat. Eisleben, 9. Februar 1782). - III: Anschließend folgt ein mehrfach testierter (21. August, 26. September und 30. Oktober) Abtretungsvertrag, demzufolge Juliane Ernestine verw. von Althaus und geb. von Knigge und deren Curator Wilhelm Schenck sowie Charlotte Friederike Louise von Canitz und Dalwitz und deren Curator Zanthier sich verpflichten, ihre Ansprüche an die von Johann Sigismund von Knigge "hinterlaßenen Vermögen" an den Ehemann (von Charlotte) bzw. Schwiegersohn (von Juliane Ernestine) Wilhelm Frh. von Canitz und Dalwitz abzutreten, vornehmlich "die an Arnstein, Pfersdorff und dahin gehörigen Vorwerke, Friedrichsrode und Willerode" (S. 22; dat. Kassel, 23. Juli 1784, mit einem schwarzen und drei roten Lacksiegeln). IV: Hernach folgt eine von Juliane Ernestine verw. von Althaus und geb. von Knigge sowie von Charlotte von Canitz und Dalwitz unterfertigte Vollmacht (dat. Kassel, 25. Oktober 1784) sowie eine fünfseitige Kanzleiurkunde, dat. Eisleben, 5. Februar 1786 und unterschrieben von C. A. Burgsdorff.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Knigge, Adolph Freiherr: Rezensionen 1779 - 1797 in Friedrich Nicolais "Allgemeine deutsche Bibliothek" und "Neue allgemeine deutsche Bibliothek". Herausgegeben von Ernst August Freiherr Knigge. Das Knigge-Archiv, Band 4. Göttingen: Wallstein, 2009. ISBN: 9783835305540
Gebraucht, aber gut erhalten. - Die erste Edition sämtlicher Rezensionen Adolph Freiherr Knigges für das wichtigste und wirksamste Rezensionsorgan der deutschen Spätaufklärung. Zum umfangreichen Oeuvre von Adolph Freiherrn Knigge gehören 1.266 gedruckte und 13 nur handschriftlich überlieferte Rezensionen, die er für die von Friedrich Nicolai herausgegebene "Allgemeine deutsche Bibliothek" bzw. deren Fortsetzung, die "Neue allgemeine deutsche Bibliothek" verfasste. Knigge gehörte zu den fleißigsten und vielseitigsten Beiträgern dieser wichtigsten Rezensionsorgane der deutschen Spätaufklärung. Mit der Veröffentlichung der Kritiken des langjährigen Rezensenten wird sein Einfluss auf den Literaturbetrieb seiner Zeit fassbarer und unser Blick auf die Buchproduktion im ausgehenden 18. Jahrhundert klarer. Die Texte werden nach dem Erstdruck wiedergegeben, die Titelaufnahme so weit wie möglich ergänzt. Titel-, Verfasser-, Verleger- und Ortsregister vervollständigen die Edition. (Verlagstext). ISBN 9783835305540 - , ISBN: 3835305549

599 S. Originalbroschur.

[SW: Deutsche Literatur]

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