Bleiben wir sachlich! Deutschschweizer Architekturdiskurs 1919 - 1939 im Spiegel der Fachzeitschriften.

Schnell, Dieter.

Verlag: Schwabe, 2005
ISBN 10: 3796520189 / ISBN 13: 9783796520181
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Beschreibung:

Basel, Schwabe, 2005. 17x25, 319 Seiten, Geb, Neuwertig. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers

Bibliografische Details

Titel: Bleiben wir sachlich! Deutschschweizer ...
Verlag: Schwabe
Erscheinungsdatum: 2005
Einband: Geb

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1.

Dieter Schnell
Verlag: Schwabe Verlag Basel Feb 2005 (2005)
ISBN 10: 3796520189 ISBN 13: 9783796520181
Neu Anzahl: 1
Anbieter
AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
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Buchbeschreibung Schwabe Verlag Basel Feb 2005, 2005. Buch. Buchzustand: Neu. 248x175x27 mm. Neuware - Die Geschichtsschreibung der modernen Architektur in der Schweiz konzentrierte sich bis anhin vor allem auf die Geschichte der führenden Vertreter der Avantgarde. Der Blickwinkel war dadurch entsprechend eng gewählt und verzerrte das Gesamtbild. Die vorliegende Studie nun gewichtet anders, weil am Anfang die Frage stand: Kann eine Untersuchung über die Architekturentwicklung der Zwischenkriegszeit so angelegt werden, dass sie dem Sog der 'Heldengeschichte' nicht erliegt Die grosse Wohnungsnot und die exponentiell angestiegenen Baukosten erforderten unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg und dem Landesstreik eine Rückbesinnung auf das Einfachste und Allernotwendigste. Dieser Zwang zur Sachlichkeit und zur Normierung bildete sehr günstige Voraussetzungen für den Erfolg des Neuen Bauens. Im Gegensatz dazu stellten sich aber die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Strukturen der Schweiz als grosses Hemmnis heraus. Nicht allein der betonte Internationalismus der Neuen Bewegung stiess auf Ablehnung, sondern auch die politisch-sozialen Utopien vermochten nur wenige zu überzeugen. Die Forderung nach einer Industrialisierung des Bauens empfand man gar als einen Frontalangriff auf den sich als staatstragende Schicht verstehenden Handwerkerstand. Die moderne Architektur hatte, um sich in der Schweiz etablieren zu können, diese strittigen Punkte abzulegen, was innerhalb erstaunlich kurzer Zeit denn auch geschah. Sie erscheint hier also nicht als ein von ein paar Pionieren entwickeltes Ideengebäude, das sich innerhalb weniger Jahre in der Schweiz durchzusetzen vermochte, sondern als ein in der Auseinandersetzung zwischen den verschiedensten Institutionen, Interessen und Personen entwickeltes Architekturverständnis, das auf zahlreiche Gegenwartsprobleme brauchbare Antworten lieferte. 319 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783796520181

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2.

Schnell, Dieter:
Verlag: Schwabe Basel, 02.2005. (2005)
ISBN 10: 3796520189 ISBN 13: 9783796520181
Neu Erstausgabe Anzahl: 3
Anbieter
Speyer & Peters GmbH
(Berlin, Deutschland)
Bewertung
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Buchbeschreibung Schwabe Basel, 02.2005., 2005. gebunden. Buchzustand: Neu. 1., Aufl.. 319 S. Die Geschichtsschreibung der modernen Architektur in der Schweiz konzentrierte sich bis anhin vor allem auf die Geschichte der führenden Vertreter der Avantgarde. Der Blickwinkel war dadurch entsprechend eng gewählt und verzerrte das Gesamtbild. Die vorliegende Studie nun gewichtet anders, weil am Anfang die Frage stand: Kann eine Untersuchung über die Architekturentwicklung der Zwischenkriegszeit so angelegt werden, dass sie dem Sog der 'Heldengeschichte' nicht erliegt? Die grosse Wohnungsnot und die exponentiell angestiegenen Baukosten erforderten unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg und dem Landesstreik eine Rückbesinnung auf das Einfachste und Allernotwendigste. Dieser Zwang zur Sachlichkeit und zur Normierung bildete sehr günstige Voraussetzungen für den Erfolg des Neuen Bauens. Im Gegensatz dazu stellten sich aber die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Strukturen der Schweiz als grosses Hemmnis heraus. Nicht allein der betonte Internationalismus der Neuen Bewegung stiess auf Ablehnung, sondern auch die politisch-sozialen Utopien vermochten nur wenige zu überzeugen. Die Forderung nach einer Industrialisierung des Bauens empfand man gar als einen Frontalangriff auf den sich als staatstragende Schicht verstehenden Handwerkerstand. Die moderne Architektur hatte, um sich in der Schweiz etablieren zu können, diese strittigen Punkte abzulegen, was innerhalb erstaunlich kurzer Zeit denn auch geschah. Sie erscheint hier also nicht als ein von ein paar Pionieren entwickeltes Ideengebäude, das sich innerhalb weniger Jahre in der Schweiz durchzusetzen vermochte, sondern als ein in der Auseinandersetzung zwischen den verschiedensten Institutionen, Interessen und Personen entwickeltes Architekturverständnis, das auf zahlreiche Gegenwartsprobleme brauchbare Antworten lieferte. ISBN 9783796520181 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 892. Artikel-Nr. 146531

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